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Ergebnisse vom 24h-OL in Karolinenfield (Thüringen) am 16. Mai 2015

 

12h-OL

   1. Platz: "Achtung! Achtung! Bulldozer!" (18 Bahnen, 111,810 km)

40. Platz: "Kölner OL-Team" (12 Bahnen, 63,300 km)

(76 Staffeln im Ziel)

 

24h-OL

   1. Platz: "The Nighthawks" (37 Bahnen, 214,680 km)

47. Platz: "occident runs orient(eering)" (27 Bahnen, 145,930 km)

62. Platz: "Mir sind Kölle" (26 Bahnen, 132,910 km)

(91 Staffeln im Ziel)

 

Ergebnisse zum Download:

  • Gesamt-Ergebnisse (24h- und 12h-OL): Download

  • Team-Ergebnisse vom 12h-OL (Kölner OL-Team): Download

  • Team-Ergebnisse vom 24h-OL (occident runs orient(eering)): Download

  • Team-Ergebnisse vom 24h-OL (Mir sind Kölle): Download

 

Bericht von Sandra Eidmann (24h-Team "occident runs orient (eering)"):

 

Schlaflos durch den Wald

„Auf die Plätze, fertig, los!“ hieß es zum 20. Mal beim Massenstart des Thüringer 24-Stunden-OLs am Himmelfahrtswochenende 2015. Unter 175 Staffeln mit je 6 Läufern starteten auch 3 Teams der Kölner Truppe. Doch bevor es am Samstag um 9 Uhr für die Startläufer in den Wald ging, wurde sich am Abend zuvor schon einmal kräftig warmgetanzt. Eine junge Band heizte den OLern 3 Stunden lang mit ihren frischen, fetzigen, rockigen Musikstücken ein. Es wurde gewippt, geschwankt, gewackelt und gerockt, bis am Ende alle völlig erschöpft in ihre Zelte krochen. Schon ziemlich früh am nächsten Morgen stand die Sonne über Karolinenfield und Punkt 9 Uhr fiel der Startschuss für die 12- und 24-Stunden-Läufer. Caroline Hofmann vom Team „Occident runs Orient(eering)“, Celso Moiteiro von „Mir sind Kölle“ und Florence Jacob von „Kölner OL-Team“ lieferten sich auf den kurzen knackigen Startbahnen ihr erstes Rennen im Wald. Nach gut 5 Stunden war jeder der 6 Läufer einmal gelaufen und konnte sich im Anschluss über frisch gebackene Eierkuchen freuen. Um 21 Uhr konnte sich dann nach 12 Stunden das „Kölner OL-Team“ mit Florence Jacob, Jan Bouwman, Tatsiana Firaha, Lothar Kempin und Maren Pussak entspannen. Sie hatten ihren Wettkampf hinter sich und landeten mit 12 Wechseln auf Platz 40. Für die anderen beiden Teams hieß es „Durchhalten!“, denn sie mussten nun auf die Dämmerungs- und Nachtbahnen. Jeder Läufer hatte die Wahl zwischen langen und kurzen Bahnen mit jeweils leichtem und schwierigem Orientierungsanspruch. Nach 24 Stunden absolvierten das Team „Occident runs Orient(eering)“ mit Caroline Hofmann, Dzimitry Firaha, Tobias Wolf, Pascal Michaeli, Sandra Eidmann und Jürgen Hilbert insgesamt 27 Bahnen und belegten den 47. Platz. Das Team „Mir sind Kölle“ mit Celso Moiteiro, Holger Neuhaus, Daniel Wollgarten, Tatjana Kempin, Vera Wollgarten und Hermann Wollgarten schaffte insgesamt 26 Wechsel und landete auf Platz 62. 

Platzierung hin oder her, letztendlich war es für alle Läufer eine unvergessliche Veranstaltung, bei der jeder seinen inneren Schweinhund überwinden musste. Denn wann läuft man schon mal nachts um halb Vier durch einen stockdüsteren Wald? 

 

Kurzbericht von Maren Pussak (12h-Team  "Kölner OL-Team"):

 

Freitag:

- Ankunft nach 5,5 Stunden Anreise mit zahlreichen Umleitungen dank einiger gesperrter Ortsdurchfahrten, bis wir am Ende sogar eine 3 Autos fassende Fähre über die Talsperre genommen haben...

- große Wiedersehensfreude auf dem Zeltplatz, als die drei Teams aus Köln aufeinander treffen :-)

- abends voll abgerockt auf der geilen Party in der Scheune - super Vorbereitung auf einen 24er... ;-)

 

Samstag:

- nach einer ziemlich kalten und viel zu kurzen Nacht startet Flo um 9 Uhr beim Massenstart, behält trotz der losstürmenden Massen einen kühlen Kopf und kommt erstaunlich schnell zum ersten Wechsel - Chapeau!

- 12 Stunden und je 4 SE-, SD- und LE-Bahnen später hatte ich die Ehre, unsere Staffel ins Ziel zu bringen :-)

- dank Caros Campingausrüstung konnte ich mich mit so richtig schön warmem Wasser waschen und musste vorm Schlafengehen nicht unter die eiskalte Dusche :-)

- auch wenn ich nachts nicht wirklich schlafen konnte, war ich froh, in meinen Schlafsack kriechen und die Augen schließen zu können, statt mit Stirnlampe bewaffnet durch den Wald zu stolpern O:-)

 

Sonntag:

- nach 3 Stunden Schlaf lag ich ab 3 Uhr wach und lauschte den 24er-Teams bei ihren nächtlichen Wechseln und Erlebnisberichten (schon lustig, wieviele Teams ihre Wechsel verschlafen hatten und ausgerufen werden mussten)

- die letzten 4 Stunden vor Zielschluss verfolgte ich total verschlafen, aber voller Respekt die letzten Wechsel der inzwischen doch schon ziemlich angeschlagen und müde wirkenden Läufer der 24er-Teams

- die Zeit bis zur Siegerehrung vertrieben wir uns mit gemeinschaftlichem Zeltabbau :-)

 

Fazit:

- mit dem 40. Platz von 76 teilnehmenden Mannschaften bin ich mehr als zufrieden

- mein erster 24h-OL war ein interessantes, beeindruckendes Erlebnis, aber ich war froh, mich nur für eine 12-Stunden-Staffel gemeldet zu haben - für die 24er-Staffel muss man schon ein bisschen verrückt sein :-D

- die Verpflegung war super, auch wenn von Vielem zu wenig da war und man für einen Eierkuchen auch mal 40 min. anstehen musste

- es war schön, euch alle wiederzusehen - ich finde, wir sind ein super Team!

- Danke für eure rettenden Decken und Schlafsäcke, dank euch musste ich nicht frieren! ;-)