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3 Tage von Kempen – Orientierungslauf im Osten Belgiens

(Bericht von Melanie Günther)

 

Die Provinz Limburg war für mehr als 400 Orientierungsläufer aus sieben Nationen Gastgeber des Orientierungslauf-Festivals, welches vom 14.-16. August 2015 durchgeführt wurde. Im beschaulichen Houthalen-Helchteren wurden über drei Tage verteilt eine Mitteldistanz und zwei Langdistanzen ausgetragen, die von den Sportlern sowohl konditionell als auch orientierungstechnisch einiges abforderten. Dabei war das Naherholungsgebiet Klechterhoef sowohl Wettkampfzentrum wie auch Wettkampfort zugleich.

Maren, Hermann und Melanie nahmen am Wettkampf teil und vertraten das Kölner OL-Team über die Landesgrenze hinweg. Am Freitag ging es für Melanie und Hermann auf die völlig flache, teils gut belaufbare, teils aber auch dicht bewachsene Mitteldistanz. Bei trockenen Witterungsbedingungen wurde von den OLern eine gute Routenwahl und exakte Kompassarbeit gefordert, um Fehler zu vermeiden. Beide Kölner kamen gut und mit zufriedenstellenden Ergebnissen durch den belgischen Wald.

Am Samstag waren dann alle drei Kölner Orientierungsläufer vertreten und absolvierten bei leichtem Nieselregen die Langdistanz. Viele Wege im Wald machten die Langdistanz zu einer echten Laufveranstaltung, da viele „Autobahnen im Wald“ ein hohes Lauftempo von den Sportlern verlangte, um gute Platzierungen zu erlangen. Melanie konnte mit einem fehlerfreien Lauf an diesem Tag die D21 gewinnen und verwies die anderen Frauen auf die nachfolgenden Ränge. Maren und Hermann waren mit ihren Rennen ebenfalls zufrieden und konnten sich gut platzieren. 

Aufgrund einer Verletzung konnte Hermann am Sonntag leider nicht mehr antreten. Melanie lief am Sonntag im nahezu wegelosen militärischen Übungsgebiet der Sonnisheide ihre zweite Langdistanz des Wochenendes. Das Heidekraut machte das Laufen zu einer Herausforderung und zum Teil sogar zu einer Qual. Ohne ganz exakte Kompassarbeit ging man in der belgischen Heide fast verloren. Gut, dass es den anderen Sportlern genauso ging und man sich gegenseitig helfen konnte. Insgesamt eine sehr interessante und lehrreiche Langdistanz.

Am Ende konnte sich Melanie in der 3-Tage-OL-Gesamtwertung auf dem 2. Platz in der D21 wieder finden. Zur Belohnung gab es einen großen Regenschirm in den kempischen Farben und eine Flasche Wein.

Am Ende bleibt nur noch zu sagen: Die Provinz Limburg ist für uns OLer auf jeden Fall eine Reise wert!

 

Kartenausschnitt vom 3. Tag  

Melanie am Start vom 2. Lauf