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Bericht vom OL-Sommer 2019: Thüringer 24 Stunden-OL, drei Tage von Belgien und Swiss O Week

- ein Bericht von Almut Kammholz -

 

Für mich als relativer Neuling standen dieses Jahr drei "Premieren" größerer OL-Ereignisse an. Mein erster 24 Stunden-OL, wobei ich nur die 12 Stunden-Staffel mitgelaufen bin, mein erstes Pfingstwochenende in Belgien und meine erste Swiss O Week.

 

Beim 22. Thüringer 24 Stunden-OL am 01./02.06.2019 in Trockenborn-Wolfersdorf lagen schon einige Überlegungen und Herausforderungen vor dem eigentlichen Laufen. Schon bei der Anmeldung musste ich mir auf die Schnelle einen Teamnamen ("Köln kocht") überlegen, dann fiel unser vierter Läufer Stefan verletzungsbeding aus und Carina aus Leipzig fand sich bereit, bei uns mitzulaufen. Das war, wie sich später schnell herausstellte, super. Außerdem sollte man die Ausschreibung genau lesen und sein Gepäck dementsprechend wählen. Also bei einem Zeltplatz am Freibad mit langem Anmarsch die Badesachen nicht vergessen und das Gepäck gut tragbar gestalten (Rollkoffer waren suboptimal). Einen Kaffeebecher sowie Messer sind auch empfehlenswert mitzunehmen.

Jetzt aber zu den eigentlichen Herausforderungen. Hermann hatte schon vor Wochen einen detaillierten Laufplan für die 24 Stunden-Staffel erstellt. Da mussten wir (Kathi, Jan und ich - Carina war noch nicht da) schnell nachziehen, ein bisschen planen, rechnen und aufschreiben. Danach Abendessen und eine ruhige Nacht im Zelt. Am nächsten Morgen ging es dann los mit dem Massenstart. Unsere Planung war ganz gut, am Anfang war ich noch etwas schneller als angenommen, das ließ aber auf den letzten Bahnen deutlich nach. Wir hatten keine Fehlstempel und alle Bahnen kamen in die Wertung. Es hat Spaß gemacht. Trotzdem war ich froh, nach fünf Bahnen in meinem Zelt zu liegen und nur das Wecken bzw. die Diskussionen von den 24 Stunden-Staffeln zu hören, wer noch welche Bahn laufen darf. ;-)

Ergebnisse, Berichte, Bilder vom 24 Stunden-OL

 

Am Pfingstwochenende in Belgien fanden drei Läufe auf einem Militärgelände in Marche-en-Famenne statt. Nachdem man die Eingangskontrolle passiert hatte, fuhr man noch ziemlich lange durch das Gelände zum Wettkampfzentrum. Dort konnte man sich gut mit Speisen und Getränken versorgen. Das Laufgelände war abwechslungsreich ohne viele Höhenmeter. Ich bin allerdings gleich am ersten Posten vorbeigelaufen und dann kamen noch weitere Fehler dazu. Die Hoffnung, dass sich gewisse Lern- und Übungserfolge einstellen würden, erfüllte sich leider nicht. Beim zweiten Lauf war es schon wieder der erste Posten, aber wie die abschließende Mitteldistanz zeigte, kann auch der vorletzte Posten noch lange gesucht werden. Ich habe es geschafft, für immer kürzere Distanzen jeweils länger zu brauchen. Immerhin habe ich mich durch dunkelgrünen Wald getraut, der dort nicht dornig war.

Ergebnisse "3 Days of Belgium"

 

Im August fand die Swiss O Week in Gstaad (03.-10.08.2019) statt. Das war die größte OL-Veranstaltung, an der ich bisher teilgenommen habe. Tausende von Läufern in zig Klassen mit drei verschiedenen Starts. Ich war beeindruckt, auch von den 75 Starterinnen in meiner D50-Klasse. Zum Auftakt, dem Stadtsprint durch Gstaad, war sogar die schweizer Elite am Start. Leider habe ich keinen gesehen, da der Sprecher etwas spät mit der Ankündigung war. Die nächsten beiden Läufe fanden am Col du Pillon statt. Da war der Weg zum WKZ und dann weiter zum Start schon eine kleine Wanderung, dafür gingen die eigentlichen Läufe dann tendenziell bergab durch offene Almwiesen und Bergwald. Die vierte Etappe am Hornberg wurde über einen Sessellift erreicht. Das Gelände lag deutlich tiefer, war aber auch geprägt von Almwiesen und etwas Bergwald. Am folgenden Ruhetag, bei nicht so gutem Wetter wie bisher, habe ich eine Wanderung im steilen Bergwald mit Trainingskarte gemacht. Eigentlich die optimale Vorbereitung für die beiden letzten Etappen. Diese führten in Rougemont und am Gstaader Hausberg Eggli fast nur durch steilen Bergwald. Aber meine Ergebnisse waren mit und ohne Training ziemlich ähnlich schlecht. Wie in Belgien waren es diesmal die zweiten Posten, bei denen ich immer zuerst die falschen fand. Beim letzten Lauf waren es einmal nicht die ersten Posten, dafür wieder der vorletzte, den ich lange gesucht habe.

Auch wenn ich mit meinen Läufen nicht so zufrieden war, ich habe viel erlebt und es hat riesig Spaß gemacht. Alle drei OL-Veranstaltungen kann ich nur weiter empfehlen. Ich werde auf jeden Fall wieder mitmachen.

Bilder der Swiss O Week (Kölner OL-Team)

Ergebnisse, Berichte, Bilder, Videos zur Swiss O Week (offizielle Website)

 

Planung 12 Stunden-OL

 

Karte vom 3. Lauf in Belgien

 

Karte vom 2. Lauf der Swiss O Week

 

das Kölner OL-Team bei der Swiss O Week: Annette, Almut, Maren